Aromamassage: als Unterstützung für körperliche, emotionale und spirituelle Bedürfnisse

Aromatherapie

Aroma bedeutet im Griechischen einfach Gewürz – doch heute benutzen wir das Wort mehr im Sinn von Duft!

Düfte sind seit Menschengedenken attraktiv und begehrenswert – in Parfüms, zur Pflege und als Heilmittel. Seit Jahrtausenden versuchen die Menschen, diese nicht fassbaren und nicht sichtbaren Stoffe einzufangen und festzuhalten.

Man vermutet, dass es schon lange vor unserer Geschichtsschreibung eine „Duftkultur“ gab. Uralte Überlieferungen, wie sie in Mythen, Sagen und Symbolen erhalten geblieben sind, belegen das – manche reichen mehr als 5000 Jahre zurück.

Ob als duftendes Bad, wohlriechendes Heilmittel, entspannendes Massageöl oder betörender Raumduft:  

Ätherische Öle bieten eine Fülle an Anwendungsmöglichkeiten. Das Entscheidende an der Aromatherapie ist, dass nicht nur körperliche Bedürfnisse erkannt und behandelt werden, sondern auch emotionale und spirituelle. Der Mensch wird als Ganzes betrachtet, und es wird versucht, seine innere Harmonie, die durch eine bestimmte physische oder psychische Beschwerde gestört ist, wieder auszugleichen. So werden die Duftanwendungen sowohl die Symptome einer Erkrankung oder eines Unwohlseins als auch die Ursachen bekämpft – auf sanfte und natürliche Weise.

Aromamassage

Die wahrscheinlich angenehmste, sinnlichste Anwendung von ätherischen Ölen ist die Aromamassage. Dabei gelangen die Essenzen innerhalb von 30 bis 60 Minuten über die Hautporen ins Gewebe, ins Lymphsystem und den Blutkreislauf und so zu den Organen. Die Massage fördert das Eindringen der Öle in das Gewebe und bringt sie an die Stellen, an denen sie am meisten gebraucht werden. Die Essenzen wirken lokal oder über Energiekanäle (Nerven, Meridiane) aktivierend, entspannend, stressreduzierend, schmerzlindernd und hautnährend.